Wer nur mit einem Teil seiner Forderung durchdringt, kann trotz berechtigter Ansprüche einen Teil der Prozesskosten tragen müssen.
Was der Anwalt prüft
Der Anwalt prüft Anträge, Streitwert und mögliche Kostenquoten nach den prozessualen Regeln. Das Risiko beeinflusst die sinnvolle Bezifferung und einen Vergleich. Überhöhte Forderungen sollten nicht allein als Verhandlungstaktik behandelt werden.
- Forderung tragfähig bemessen
- Kostenfolgen einordnen
- Vergleichsvarianten prüfen
Diese Unterlagen helfen
- Schadensaufstellung
- Anträge
- Vergleichsvorschläge
Die Unterlagen sollten lesbar und zeitlich geordnet sein. Fehlende Dokumente und unsichere Erinnerungen bleiben ausdrücklich erkennbar. Für eine erste Kontaktaufnahme genügt eine knappe Beschreibung des Anliegens; die Übermittlung sensibler Akten wird anschließend abgestimmt.
Welches Ergebnis die Prüfung bringen kann
Die wirtschaftliche Bewertung berücksichtigt nicht nur den Zahlungsbetrag, sondern auch die Kostenverteilung.
Wichtig: Teilweiser Erfolg bedeutet nicht automatisch vollständige Kostenerstattung.
Rechtlicher Rahmen
Fristen und Finanzierung werden für den konkreten Auftrag geprüft. §§ 195 und 199 BGB regeln wesentliche Grundlagen der regelmäßigen Verjährung; §§ 203 und 204 BGB betreffen mögliche Hemmungen. Gerichtliche Fristen folgen eigenen Vorschriften. Für Kosten sind Mandatsumfang, gesetzliche Gebühren, Vereinbarungen und das jeweilige Verfahren maßgeblich. Eine Deckungszusage oder Prozesskostenhilfe ist anhand ihrer konkreten Reichweite zu beurteilen. Ohne gesicherte Daten und Unterlagen werden weder Fristen noch Kostenbeträge verbindlich berechnet.